Peaceful Warrior – 5 Lebensweisheiten, die wir uns immer wieder vergegenwärtigen sollten

Heute gibt es mal einen eher ungewöhnlichen Beitrag von mir – ein Filmtipp gemeinsam mit vier Weisheiten aus diesem Film. Mittlerweile gucke ich sehr selten Filme, weil mich die meisten von ihnen schlicht und ergreifend zu Tode langweilen. Dieser hier aber war seit langem der erste Film, der mich in seinen Bann gezogen hat. Deswegen möchte ich ihn euch nicht vorenthalten.

Genau genommen fand ich den Film sogar so gut, dass ich mir direkt das Buch bestellt habe. Na, wenn das mal kein Qualitätsmerkmal ist! Wahrscheinlich könnte ich ohne Probleme eine Sammlung von über 50 guten Zitaten aus dem Film zusammenstellen, das ginge allerdings an dieser Stelle zu weit und würde jedem, der sich den Film selbst noch anschauen möchte, den Spaß vorwegnehmen.

Worum geht’s?

Die Handlung ist schnell erklärt. Protagonist ist Dan Millman, ein talentierter Turner, der eine Goldmedaille bei Olympia gewinnen möchte. Dafür trainiert er jeden Tag. Wenn er mal nicht trainiert, trinkt er sich gerne mal einen oder sucht sich eine hübsche Bettgefährtin, mit der er Bettsport betreiben kann. Besser als die anderen zu sein, zu gewinnen, geht für ihn über alles andere.

Blöderweise führt sein Lebensstil dazu, dass er starke Schlafprobleme hat. Als er dann in einer Nacht mal wieder nicht schlafen kann, sucht er eine Tankstelle auf, um sich dort Getränke zu besorgen. Hier beginnt der Film spannend zu werden, denn er trifft zum ersten Mal auf seinen zukünftigen Mentor, den Tankwart, den er fortan als Sokrates bezeichnet. Sokrates bringt ihm im Laufe des Films seine Lebensweisheiten bei, hilft ihm, eine schwere Verletzung zu überstehen und letztendlich seine Goldmedaille zu gewinnen.

Selbst wenn du prinzipiell keine Sportfilme magst, so ist dieser Film aufgrund seiner Weisheiten wie eine Schatzkiste. Praktisch jeder Dialog zwischen Sokrates und Dan Millman enthält irgendeine Lebensweisheit, über die es sich nachzudenken lohnt. Ein paar Zitate findet ihr im folgenden Abschnitt.

Lebensweisheiten

Dan und Sokrates stehen in einem Park. Sokrates möchte von Dan wissen, was er sieht. Darauf fällt Dan nichts ein. Im Anschluss führt ihm Sokrates vor Augen, dass es in jedem Moment des Lebens etwas zu erfahren, zu erleben, zu sehen, zu hören, zu wasauchimmer gibt. Jeder Moment trägt etwas Herausragendes in sich, wenn wir nur die Augen offen halten und bereit sind, uns nicht vor der Welt zu verschließen.

There are no ordinary moments.

Nach einer stundenlangen Wanderung auf einen Berg, wo Sokrates Dan etwas ganz Besonderes zeigen möchte…Als Dan realisiert, dass dort oben auf dem Berg nichts ist, wird er wütend. Er hatte sich den ganzen Weg lang darauf gefreut, diese Überraschung zu sehen, welche ihm Sokrates zeigen wollte. Sokrates will von ihm wissen, was sich verändert hat, dass Dan nun wütend ist, obwohl er den ganzen Weg lang ganz aufgeregt war. Da wird Dan bewusst, welche Lektion ihm Sokrates beibringen wollte.

The journey is what brings us happiness not the destination.

Das Zitat spricht für sich. Wir sind geneigt anzunehmen, dass uns eine Errungenschaft in der Zukunft oder ein Ereignis glücklicher machen würde. So auf die Zukunft fixiert, vergessen wir schnell, dass dieser Moment das ist, was entscheidend ist. Das zu kriegen, was wir wollen, reicht nicht aus, um glücklich zu sein. Unser Glück finden wir nur in uns.

If you don't get what you want, you suffer; if you get what you don't want, you suffer; even when you get exactly what you want, you still suffer because you can't hold on to it forever.

Woraufhin auch noch diese Lektion folgt…

Be happy now, without reason - or you never will be at all.

Und etwas, was sich sicher viele von uns hinter die Ohren schreiben können. Finde deine eigenen Antworten, statt immer nur auf das zu hören, was dir von außen eingeredet wird.

Everyone tells you what's good for you. they don't want you to find your own answers. they want you to believe theirs.
Written by Waldemar